Max Aicher Umwelt
01.09.2016 07:32

Schlackensymposium der Max Aicher Unternehmensgruppe

13. bis 14. Oktober 2016

in Meitingen bei Augsburg

 

SAVE THE DATE

 

Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung downloaden:

Flyer Schlacken-Symposium 2016

 

Weitere Infos finden Sie unter: Schlackensymposium 2016

 


 

 


Die Vorteile der Schlacke

Ein interessanter Artikel zu diesem Thema

 

EUROSLAG ist der Europäische Verband für Organisationen und Unternehmen, die Eisenhüttenschlacken herstellen, aufbereiten und vermarkten. Die Vereinigung beschäftigt sich mit der Forschung der Schlacke als Produkt, ermöglicht den Austausch von Informationen und Forschungsfortschritten.

Des Weiteren unterstützt EUROSLAG die Zusammenarbeit zwischen den Produzenten, Aufbereitern, Vermarktern, Forschungsstellen, Universitäten, Behörden und Politik.

 

EUROSLAG zeigt in dem Artikel unter folgendem Link die Vorteile von Schlacke auf, lesen Sie mehr unter:

EUROSLAG-Advantages of slag products

 


 

 

 


„Kein Stahl ohne Schlacke" - die Stahlindustrie trifft sich zum 3. Symposium der Lech-Stahlwerke und Max Aicher Umwelt in Meitingen

 

Am 23. und 24.10.2014 fand im SGL-Forum in Meitingen das 3. Symposium „Schlacken aus der Metallurgie" statt. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der Jahre 2011 und 2012 wurde auch dieses Jahr Meitingen für zwei Tage wieder zum Mittelpunkt der deutschen und europäischen Stahlindustrie. Mit einem interessanten Themenmix aus Forschung, Umwelt, rechtlichen Entwicklungen lockten Dr. Michael Heußen (Geschäftsführer Lech-Stahlwerke), Georg Geißler (Geschäftsführer Max Aicher Umwelt) und Dr. Heribert Motz (Geschäftsführer FEHS - Institut für Baustoffforschung e. V., Duisburg) ein hochkarätiges Redner- und Gästefeld mit mehr als 130 Fachleuten der deutschen und europäischen Stahlwirtschaft sowie der Recycling-Wirtschaft und Politik nach Bayern. Die diesjährige Veranstaltung sollte unter dem Motto „Chancen für Umwelt und Wirtschaft" vor allem einen wichtigen Beitrag zur Information und Aufklärung in Bezug auf die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Schlacken aus der Metallurgie leisten. Immer wieder zeigt sich leider, dass entgegen der politischen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene zum bevorzugten Einsatz von Recyclingbaustoffen der Einsatz von Stahlwerksschlacken zu Unrecht und wegen Unwissenheit, Fehlinformation und falsch motiviertem politischen Druck unterbunden wird.

 

Dr. Monika Kratzer, Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, führte dazu in Ihrer Rede und in der anschließenden Diskussionsrunde aus, dass es aus Ihrer Sicht eine ganz wesentliche Zukunftsaufgabe der Wirtschaft und speziell der Stahlindustrie sei, mehr an der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Einsatzmöglichkeiten von Schlacken zu arbeiten und noch stärker anhand positiver Projekte und wissenschaftlicher Arbeit zur Information beizutragen. In Bezug auf den Einsatz von 500 Tonnen Elektroofenschlacke beim Bau des Klinikum Augsburg schlug Dr. Kratzer vor, dass solche Projekte stärker bekannt gemacht werden müssten, um einen Imagewandel herbeizuführen und der Bevölkerung (und damit in der Folge auch der Politik) die Angst vor dem großen Unbekannten "Schlacke" zu nehmen. Die Verleihung eines Nachhaltigkeitspreises für das Klinikprojekt zum Beispiel könnte eine solche Maßnahme sein, so die Podiumsrunde in der Diskussion. Frau Angie Roß, a.tv Moderatorin und auch Moderatorin des diesjährigen Symposiums, hakte hier direkt ein: "Wir haben nun in vielen Vorträgen erfahren, dass bereits 1000ende Gutachten erstellt und veröffentlicht wurden, es wird zum dritten Mal dieses Symposium durchgeführt und die Öffentlichkeit, Bürgerinitiativen und Behörden eingeladen, die dann lediglich durch Desinteresse und Abwesenheit glänzen - was soll die Industrie denn noch alles machen, um zu sachlicher Information und Aufklärung beizutragen?" Diese Frage blieb leider unbeantwortet - weil sie genau den Kern trifft. Viele der Schlackenkritiker möchten sich offenbar gar nicht mit dem Thema auseinandersetzen: es ist schließlich auch einfacher gegen etwas zu sein, als für etwas Position zu beziehen. Hier ging Frau Kratzer allerdings mit gutem Beispiel voran und machte ein Angebot entsprechende Gespräche zu führen: "Mein Angebot hier aktiv Mitzuwirken und Gespräche zu führen gilt. Wer mich kennt, weiß, dass ich zu meinem Wort auch stehe!"

 

Dipl.-Ing. Georg Geißler zeigte sich nach dem Symposium zufrieden, „Schade nur, dass die eingeladenen Bürgerinitiativen dieser Veranstaltung fern blieben, die abschließende Podiumsdiskussion wäre sicher ein guter Rahmen für einen konstruktiven Dialog gewesen."

 

Symposium 2014_1

Veranstalter und Moderatorin des 3. Symposiums „Schlacken aus der Metallurgie - Chancen für Wirtschaft und Umwelt" im Forum der SGL in Meitingen (v.l.n.r.): Dr. Heribert Motz (FEhS e.V. Duisburg), Dr. Michael Heußen (Lech-Stahlwerke), Angie Roß (a.tv), Evelyn Aicher (Eigentümerin der LSW), Georg Geissler (Max Aicher Umwelt)

 

 

 

Symposium 2014_1

Teilnehmer des 3. Symposiums „Schlacken aus der Metallurgie - Chancen für Wirtschaft und Umwelt" im Forum der SGL in Meitingen

 




Neue Materialien für leise Fahrbahnbeläge - erfolgreicher Abschluss des Projekts

 

Die begleitetende Fachausstellung zum Projekt "Leiser Straßenverkehr" kann noch bis 31. August 2014 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München besucht werden.

 

Nachdem die Elektroofenschlacke durch Abkühlung und kontrollierter Aufbereitung so behandelt wurde, dass sie die erforderlichen bautechnischen Eigenschaften durch die Prozesssteuerung mit Qualitätskontrolle (Fremdüberwachung) aufweist, wird sie zum marktfähigen Baustoff EloMinit®.

EloMinit® weist aufgrund der einzigartigen Kornform außergewöhnliche bautechnische Eigenschaften auf und wird daher im anspruchsvollen Straßenbau eingesetzt. Der Einsatz von Elektroofenschlacke anstatt von natürlichen Mineralien ermöglicht nicht nur einen verbesserten und hochwertigen Straßenoberbau, sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit zur Kosteneinsparung. Gleichzeitig wird durch den Einsatz des Ersatzbaustoffes auch ein wichtiger Beitrag zur Optimierung der Kreislaufwirtschaft und damit auch zum Umweltschutz geleistet.


Stark befahrene Straßen, wie beispielsweise Bundesstraßen oder Autobahnen, werden durch den täglichen Verkehr immer stärker beansprucht. Die Funktionalität dieser Straßen und der Infrastruktur sind essentielle Elemente der wirtschaftlich nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bayern.
Im Straßenbau ergeben sich für EloMinit® verschiedenste Anwendungen. So kann es als Frostschutzschicht, Schottertragschicht und Dammschüttmaterial im Straßenbau oder auch als Zuschlag in Asphaltschichten eingesetzt werden.

 

 

LeiStra3_Beläge

Als weitere Möglichkeit für den Einsatz von EloMinit® im hochwertigen Straßenbau gilt der Bau von offenporigen Asphaltschichten (OPA)
und Splittmastixasphalt (SMA S). Im Rahmen des Verbundprojektes

LeiStra 3 (Leiser Straßenverkehr 3) der Bundesanstalt für Straßenwesen,
an dem Max Aicher Umwelt mit den Projektpartnern, Müller BBM und TU München cbm, beteiligt ist, werden neue Möglichkeiten erprobt um Straßen- und Verkehrslärm zu minimieren. Eine moderne Verkehrsinfrastruktur ist die Voraussetzung für Mobilität und wirtschaftliches Wachstum. Deutschland besitzt eines der leistungsfähigsten Verkehrssysteme in Europa. Jährlich werden über 10 Mrd. € in die Verkehrsinfrastruktur investiert.


Um den Verkehrslärm dauerhaft zu reduzieren, wurde im Jahr 2000 der Forschungsverbund „Leiser Straßenverkehr" unter der Leitung
des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gegründet, der einen geeigneten Rahmen schafft, um die Lärmproblematik von Straßen-, Schienen- und Luftverkehr ganzheitlich zu betrachten und damit Synergieeffekte zu nutzen. Da die Geräusche des fließenden Verkehrs maßgeblich durch Wechselwirkungen an der Kontaktstelle von rollendem Reifen und Fahrbahn bestimmt sind, stehen die Reifen-Fahrbahn-Geräusche im Fokus der Untersuchung. Sowohl in der Entwicklung akustisch optimierter Reifen, als auch in der Konzeption lärmmindernder Fahrbahnbeläge konnten wirksame Lösungsansätze zur Geräuschreduzierung erarbeitet und größtenteils in die Praxis umgesetzt werden.

 

Aus dem Verkehrsprogramm der Bundesregierung werden seit über zehn Jahren die Verbundprojekte Leiser Straßenverkehr gefördert. Finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ist für die Betreuung des Projekts zuständig.


Im Rahmen des Projektes wurde EloMinit® in eine Versuchsstrecke eingebaut. Durch Lärmmessungen der renommierten Gesellschaft, der Müller BBM, wurde eine wesentliche Lärmreduzierung nachgewiesen.

 

Das Ergebnis:

 

Lärmmessungen_Ergebnis LeiStra

Die angeführten Werte sind die CPX-Pegel, die sich aus den beiden EloMinit®-Belägen ergeben, bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Zum Vergleich sind auch die CPX-Pegel anderer Bauweisen dargestellt.

 

 

In diesem Jahr wird das Verbundprojekt Leiser Straßenverkehr 3 (LeiStra 3) erfolgreich abgeschlossen. Die Abschlussveranstaltung fand am 24. Juni 2014 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München statt. Eine begleitende Fachausstellung, die Ergebnisse aus zehn
Jahren interdisziplinärer Forschung der gesamten Verbundprojekte präsentiert, ist dort bis zum 31. August 2014 zu sehen und zu hören.

 

LeiStra3_Abschluss

Rund 160 Gäste informierten sich in München über die Ergebnisse des Verbundprojektes Leiser Straßenverkehr 3 (Bild: BASt)

 


 


Sonderbeilage in der Bayrischen GemeindeZeitung

 

In der Bayrischen GemeindeZeitung (Erscheinungstermin 26.09.13) ist ein Sonderdruck zum Thema "Elektroofenschlacke als Ersatzbaustoff" beigelegt.

Ein Bericht, der darüber aufklärt, was Elektroofenschlacke eigentlich ist und der die Unklarheiten und Missverständnisse über das Material aus dem Weg räumen soll.

Gesammelt wurden auch ganz interessante Erfahrungsberichte.

 

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Bayrische GemeindeZeitung_Sonderdruck_ET 26.09.13